Mission Wakeskate - Frauke Biederbeck im Gespräch mit dem Gap-Magazin PDF 
Geschrieben von: Georg   
Mittwoch, 26. Juli 2017 um 10:57 Uhr

Vom 20. – 21.7 wurden an der Wasserskianlage in Rossau die Deutschen Meisterschaften im Wakeskate 2017 ausgerichtet. Wakeskate fristet in Deutschland eher ein Schattendasein und daher haben wir im Vorfeld einmal ein wenig hinter die Kulissen geschaut. Mit Frauke Biederbeck verfüget die Wakeskate Szene über eine sehr engagierte Fahrerin die wir euch gerne einmal etwas näher vorstellen wollen. Nicht ohne Grund wird sie auf dem Plakat der DM-Wakeskate 2017 gezeigt.

 

Ich hatte vor der Deutschen Meisterschaft in Rossau das Vergnügen mich mit Frauke über ihr Hobby auszutauschen. Die Begeisterung für ihren Sport, für ihre „Ladies“ und die „Mission Wakeskate“ klang in jedem ihrer Worte mit. Eine engagierte Macherin die mitreißen kann und ihren Sport sowie die Ladies im Focus hat. Viel Spaß und keep on riding!

 

Foto: Dirk Butschek

 

Die Facts: Frauke Biederbeck - Leipzig; Favourite Trick: FS Shuvit 180; Sponsoren: Tabla Loca Wakeskates u. Kitefly.de; Home Cable: Rossau; Philosophy of life: Never give up

 

 

Einige Highlights hat die Filialdirektorin einer Commerzbank-Filliale in ihrer sportlichen Karriere bereits zu verbuchen. Beispielsweise den mit 1,69m bis heute gültigen Vereinsrekord im Hochsprung aus dem Jahre 2001 beim TSV Altenholz, oder die Teilnahme an zwei Deutschen Meisterschaften mit den Cheerleadern von Holstein Kiel, auf denen jeweils mit dem 9. Platz ein Achtungserfolg errungen wurde. Auch der Reitsport hatte in ihrem bisherigen Leben einen großen Stellenwert. Bekanntlich liegt das Glück auf dem Rücken der Pferde, wobei neuste Studien belegen, echte Prinzen oder Prinzessinnen kommen heute mit dem Wakeskate geritten ;-)

 

Foto: Wasserski und Wakeboard Rossau

 

2008 trat dann auch bei ihr der Wassersport an erste Stelle, Frauke entdeckte das Wakeboard für sich. Aus Spaß und zur Schulung der Koordination beim Wakeboarden kamen 2013 die ersten Gehversuche auf dem Wakeskate dazu. Wobei Frauke sich erst seit 2015 als echte Wakeskaterin bezeichnet. Ab diesem Zeitpunkt rückte das Wakeboard mehr und mehr in den Hintergrund. Es wird von ihr jedoch noch gerne genutzt um einige, zusätzliche Runden an fremden Anlagen zu drehen und diese besser zu „erfahren“. Während eines Gesprächs mit Kitefly.de, ihrem heutigen Sponsor und „Shop ihres Vertrauens“, entwickelte sich die Idee aufs Wakeskate umzusteigen und an einem ersten Contest teilzunehmen.

„2015 habe ich beim Kitefly erzählt, dass ich Lust habe bei Contests mitzumachen und bekam das „Date“ mit meinem 2. Sponsor, der insbesondere die Ladies mehr fördern möchte. In Eilenburg trafen wir uns quasi zum „Casting“ (ich bin mit seinem Skate gefahren) mit dem Ergebnis, dass ich ab sofort unterstützt wurde und im Mai 2016 meinen ersten Contest in Zossen fuhr.“

 

Foto: Dirk Butschek

 

Mit Table Loca Wakeskates war somit der Hersteller gefunden der ihr genau das Material liefert welches sie benötigt und auch ein zweiter Sponsor im Boot. Von null auf hundert, oder vom berühmten Tellerwäscher zum Millionär entwickeln sich nun ihre Fähigkeiten auf ihrem Sportgerät. Obwohl damals „leistungsmäßig eine Hobby-Fahrerin“ wollte sie zukünftig an weiteren Contests teilnehmen. Der Beginn einer wunderbaren Leidenschaft! „Mission Wakeskate“, ist seitdem Programm und Frauke baut sukzessive ein Netzwerk mit vielen Ladies auf, pflegt den Austausch über die verschiedenen social Media Portale. „Es macht mir einfach riesig Spaß wie toll die Mädels alle mitmachen und auch so viel Spaß dabei haben.“

 

Foto: Dirk Butschek

 

Diverse Contests wurden seit Zossen von ihr gefahren und erste Erfolge stellten sich ein. In ihrem bisher erfolgreichstes Jahr 2016, konnte sie mit 1. Plätzen bei den Süsel Open und dem Wake Masters in Berlin, sowie dem jeweils 2. Platz bei den NRW und Schleswig Holstein Meisterschaften und etlichen weiteren, guten Platzierungen bei diversen Contests glänzen. Egal wo es einen Wakeskate Contest gibt, Frauke versucht am Start zu sein.

Das ihr der Sport am Herzen liegt zeigt nicht nur die Anzahl der Contests. Ihre durchschnittlich 3/4 Trainingstage pro Woche, ihr Engagement im Vorstand des ADW, bringt viele Wakeskaterinnen als Trainingsgruppe zusammen, trainiert und unterstützt die Ladies mit ihrem Material und schafft es, mit 11 weiblichen Meldungen ein ordentliches Starterfeld bei der DM 2017 nach Rossau zu bringen. Nach unseren Recherchen wurde 2017 erstmals eine Deutsche Meisterin in der Klasse Masters Ladies gekürt, was ohne ihr Engagement sicher nicht möglich gewesen wäre.

 

Foto: Thomas Feist

 

Aber dies ist alles nicht machbar, wenn man nicht die Unterstützung aus einem funktionierenden privaten Umfeld hat. „Mein Ehemann, ein Wakeboarder dessen Zeit noch kommen wird ;-), unterstützt mich wo er nur kann.“ So kommentiert die frisch gebackene Deutsch Meisterin schmunzelnd die Einstufung ihres Gatten als fortgeschrittenen Anfänger. Frauke „lebt“ ihren Sport, gemeinsam mit ihrer Familie und etlichen Gleichgesinnten. Das von ihr aufgebaute Netzwerk funktioniert prächtig entwickelt sich stetig weiter.

 

Foto: Tilo Richter

 

Die Frage nach ihrem Ziel bei den DM 2017 beantwortete Frauke ürigens mit einem klaren: „Ich will gerne Deutsche Meisterin werden“. Herzlichen Glückwunsch, das Ziel ist erreicht und so kann mit der Europameisterschaft ein weiterer Contest angegangen werden auf dem wir Frauke natürlich gerne medial begleiten werden und euch berichten.

Wir drücken alle Daumen, wünschen Frauke und ihren Ladies eine verletzungsfreie Saison und weiterhin viel Spaß und Erfolg.

 

 

Wenn auch Du Interesse am Wakeskate hast, Kontakt oder Infos zum Thema suchst, eine Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. könnte der Anfang eines neuen Hobby sein und vielleicht der Start in Deine „Mission Wakeskate“

 


Interview & Text: GF
 
 
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